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Das Firmengebäude der Geka in Munster.

Das Firmengebäude der Geka in Munster. © Peter Steffen/Archiv

Konflikte

Geka soll Chemikalien für C-Waffen-Programm vernichten

Rund 500 Tonnen Chemikalien für das frühere libysche C-Waffen-Programm sollen in der Lüneburger Heide vernichtet werden. Die bei Munster gelegene Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten (Geka) werde die Substanzen Anfang September entsorgen, berichtete die Soltauer "Böhme-Zeitung" (Samstagausgabe) vorab.

Munster. Es gehe dabei um Industriechemikalien zur Herstellung von Nerven- und Hautkampfstoffen für das einst von Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi aufgelegte Chemiewaffenprogramm. Geka-Geschäftsführer Frank Lorkowski habe die Gefährlichkeit der erwarteten Chemikalien mit der von Superbenzin verglichen, berichtete das Blatt.

Die Bundesregierung komme mit der Vernichtung Bitten Libyens, der USA und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag nach, hieß es weiter. Die Substanzen sollten mit einem dänischen Schiff nach Bremen und dann in Containern nach Munster gebracht werden. Die Vernichtung wird danach neun Monate dauern.

Die bundeseigene Geka ist das derzeit einzige deutsche Unternehmen, das zur systematischen Vernichtung von C-Waffen berechtigt ist. Dort waren 2014 auch Reststoffe von C-Waffen aus Syrien verbrannt worden.

dpa


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