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Landtagspräsident Bernd Busemann: «Wir wollen daran erinnern, daran gedenken».

Landtagspräsident Bernd Busemann: «Wir wollen daran erinnern, daran gedenken». © Ole Spata

Geschichte

Gedenktafel im Landtag erinnert an Schicksal von Zwangsarbeitern

Späte Würdigung: 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert im provisorischen Landtag in Hannover eine Gedenktafel an das Schicksal von Zwangsarbeitern.

Hannover. "Wir wollen daran erinnern, daran gedenken", sagte Landtagspräsident Bernd Busemann am Mittwoch.

Nach dem aktuellen Forschungsstand mussten in der Zeit des Nationalsozialismus mindestens 83 Menschen aus zehn Nationen in dem seit Herbst als Landtag genutzten Gebäude Arbeiten verrichten. In dem 1913 errichteten Haus in der Altstadt von Hannover war in der NS-Zeit eine Eisenwarenhandlung der Friedrich Krupp AG. Die Tatsache, dass in dem Gebäude Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene beschäftigt waren, war erst kurz vor der ersten Sitzung des Landtags dort bekanntgeworden.

Die schlichte weiße Tafel ist hinter einer Glasscheibe direkt neben dem Haupteingang platziert. Sie kann deshalb auch betrachtet werden, ohne dass der Landtag betreten werden muss.

dpa


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