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Der Kommandoturm an der früheren innerdeutschen Grenze in Hötensleben.

Der Kommandoturm an der früheren innerdeutschen Grenze in Hötensleben. © Jens Wolf/Archiv

Geschichte

Gedenken an Opfer des DDR-Grenzregimes

An der ehemaligen innerdeutschen Grenze haben Menschen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gemeinsam der Opfer des Grenzregimes der DDR gedacht. Rund 130 Gäste aus Politik und verschiedener Schulen sowie Zeitzeugen seien dabei gewesen, sagte die Leiterin der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Susan Baumgartl, am Freitag am Grenzdenkmal Hötensleben.

Hötensleben. Anlass war der 65. Jahrestag der Errichtung des DDR-Grenzregimes und des Beginns der Zwangsaussiedlungen aus dem Sperrgebiet.

Zur Gedenkstunde waren auch die Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, Gabriele Brakebusch und Bernd Busemann, gekommen. Busemann erklärte: "Gedenkorte wie das Grenzdenkmal in Hötensleben können den Nachgeborenen vermitteln, dass die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten der Gegenwart nicht vom Himmel gefallen sind."

Sachsen-Anhalts Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, erinnerte an den Ausbau der innerdeutschen Grenze auf einer Länge von über 1370 Kilometern mit einer 5 Kilometer breiten Sperrzone. Nur sieben Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs habe für die Menschen insbesondere an der Grenze eine Zeit der Unsicherheit und der Unfreiheit begonnen. In Hötensleben werde mit dem Flächendenkmal noch heute die Funktionsweise des Eisernen Vorhangs mit Minen, Stacheldraht und Hunden deutlich.

dpa


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