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Religion

Gauck warnt vor wachsender Unbarmherzigkeit

Bundespräsident Joachim Gauck hat die wachsende Unbarmherzigkeit von "selbst ernannten Verteidigern des christlichen Abendlandes" kritisiert. Es sei falsch, die eigenen Werte nur mit Hassparolen, mit Ausgrenzung Andersgläubiger und Säuberungsfantasien zu verteidigen, sagte Gauck am Sonntag in Hannover.

Hannover. Diese Haltung sei nicht akzeptabel. Gauck bezog sich dabei auf Bündnisse wie Pegida - die "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" demonstrieren unter Berufung auf ein christliches Menschenbild immer wieder gegen "Überfremdung" und "islamischen Extremismus".

Der Bundespräsident sprach bei der zentralen Eröffnungsveranstaltung zu bundesweiten Woche der Brüderlichkeit. Die Reihe wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisiert, sie soll den religiösen Dialog stärken und ein Zeichen gegen Antisemitismus und Fremdenhass setzen.

dpa


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