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Gastwirt erkämpft sich per Gericht Platz auf Stoppelmarkt

Ein Gastwirt aus Vechta hat sich per Gericht einen Platz auf dem Stoppelmarkt erkämpft. Wie das Verwaltungsgericht Oldenburg am Mittwoch mitteilte, wollte der Wirt schon seit zehn Jahren eine Konzession für das Traditionsvolksfest haben.

Oldenburg. Allerdings vergeblich, denn seine Anträge hatte die Kommune stets abgelehnt. Seine Idee, einen Getränkestand im Stil der 50er und 60er Jahre anzubieten, sei zwar originell, die Gaststätte des Wirtes habe aber einen schlechten Ruf, argumentierte die Stadt nach Angaben des Gerichts.

Nach Ansicht der Verwaltungsrichter hält diese Begründung rechtsstaatlichen Normen nicht stand. Eine solche Entscheidung dürfe nicht bloß auf Vermutungen und Unterstellungen gestützt werden. Für dieses Jahr sei der Wirt zum Stoppelmarkt zuzulassen, entschieden die Richter.

Die Stadt muss außerdem für die Zukunft ihr Bewertungssystem für die Platzvergabe auf dem beliebten Volksfest überarbeiten. Die Kommune kündigte an, beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg Beschwerde gegen das Urteil einzulegen. "Denn wir halten die Rechtsauffassung des Gerichts für fehlerhaft", hieß es in einer Stellungnahme von Bürgermeister Helmut Gels. (Az.: 12 B 1778/15)

dpa


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