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Bernd Osterloh steht im Volkswagen Werk.

Bernd Osterloh steht im Volkswagen Werk. © Julian Stratenschulte/Archiv

Tarife

Gabriel: VW-Beschäftigte dürfen nicht für Betrügereien bluten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) stellt sich im Tarifstreit bei Volkswagen an die Seite der Beschäftigten. Mit Blick auf den Protest Zehntausender VW-Mitarbeiter wegen der stockenden Gespräche zum VW-Haustarif sagte Gabriel am Mittwoch in Berlin, die Beschäftigten seien völlig im Recht: "Es kann doch nicht sein, dass für die Management-Fehler, für die Betrügereien, die in den Vereinigten Staaten gemacht worden sind, jetzt die Arbeitnehmer bluten sollen." Jeder in Deutschland müsse es als empörend empfinden, wenn ein Management, das eine der tiefsten Krisen bei Volkswagen mitverursacht habe, sich millionenschwere Boni leiste.

Berlin/Wolfsburg. "Da werden Boni gezahlt, die Menschen in ihrem ganzen Leben nicht erarbeiten können", kritisierte der SPD-Chef und frühere niedersächsische Ministerpräsident.

Er könne nur raten, Vernunft einkehren zu lassen. "Sonst werden die Beschäftigten garantiert nicht mitmachen, wenn es darum geht, das Unternehmen wieder auf neue Füße zu stellen."

Der VW-Haustarif gilt für rund 120 000 Beschäftigte und ist damit der größte Firmentarif Deutschlands. Die IG Metall fordert in der laufenden Runde fünf Prozent mehr Geld.

dpa


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