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Sigmar Gabriel: VW-Beschäftigte sollen nicht Leidtragende werden.

Sigmar Gabriel: VW-Beschäftigte sollen nicht Leidtragende werden. © Kay Nietfeld/Archiv

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Gabriel: Beschäftigte dürfen nicht Leidtragende der VW-Affäre werden

Die Beschäftigten des VW-Konzerns dürfen nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nicht zu den Leidtragenden der Affäre um die Abgas-Manipulationen werden.

Madrid/Wolfsburg. Niemand, der bei Volkswagen arbeite, dürfe dafür büßen müssen, dass im Management einige Wenige sich kriminell verhalten hätten, sagte der Vizekanzler am Freitag in Tres Cantos bei Madrid.

Der Skandal habe dem Unternehmen und der deutschen Wirtschaft schwer geschadet. Man dürfe nun aber keinen Feldzug gegen Volkswagen führen, betonte Gabriel: "Wir müssen an die 600 000 Beschäftigten denken, die weltweit für VW arbeiten." Außerdem arbeiteten weitere 600 000 Menschen in der Zulieferindustrie.

Es sei noch nicht absehbar, wie lange die Aufklärung der Affäre dauern werde: "Gründlichkeit ist wichtiger als Schnelligkeit." Der SPD-Vorsitzende kam mit dem Parteichef der spanischen Sozialisten (PSOE), Pedro Sánchez, zusammen. Beide Politiker besuchten vor den Toren von Madrid die Niederlassung des Siemens-Konzerns in Spanien.

dpa


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