Navigation:
Karneval in Braunschweig.

Karneval in Braunschweig. © Julian Stratenschulte/Archiv

Brauchtum

Friedlicher Schoduvel-Auftakt in Braunschweig

Lag es am windigen Wetter oder an der Absage wegen einer Terrorwarnung im vergangenen Jahr? Zum Start des Braunschweiger Karnevalsumzugs waren in diesem Jahr wohl weniger Menschen auf der Straße als gewöhnlich.

Braunschweig. "Jetzt erst recht" - unter dieses Motto haben die Braunschweiger Karnevalisten ihren diesjährigen Karnevalsumzug gestellt. Doch bei Norddeutschlands größtem Umzug war am Sonntag wohl weniger los als üblich. "Die Strecke scheint momentan noch nicht so voll zu sein wie sonst", sagte ein Polizeisprecher kurz nach dem Start. Genaue Zahlen habe man aber noch nicht. "Mal abwarten, wie es sich entwickelt."

Ob es an der Absage des Zugs nach einer Terrorwarnung vor einem Jahr lag oder am ungemütlichen Wetter, bleibt eine Mutmaßung. Mit dem Auftakt ist die Polizei dennoch zufrieden: Der Umzug sei nach Plan und ohne Zwischenfälle angelaufen. Zehntausende Narren haben den Start des rund sechs Kilometer langen Zugs friedlich verfolgt.

Gleich zu Beginn des Zugs zeigten die Karnevalisten mit einem Motto-Wagen zum Thema Terror, dass sie sich Satire und karnevalistischen Humor nicht nehmen lassen. Ein meterhohes Styropor-Gespenst mit der Aufschrift "Terror" rollte dabei durch die Innenstadt. "Zuhause zu bleiben, wäre ein falsches Signal. Wir wollen Spaß haben und zeigen, wofür wir stehen", erklärte eine Zuschauerin am Rand des Zuges. Die Polizei hatte die Zahl der Einsatzkräfte in diesem Jahr deutlich erhöht. 850 statt wie im vergangenen Jahr 370 Beamte waren im Einsatz.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie