Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Friedenspreis für Wecker und "Wissenschaft & Frieden"
Nachrichten Niedersachsen Friedenspreis für Wecker und "Wissenschaft & Frieden"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:24 11.03.2018
Konstantin Wecker ist mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet worden. Quelle: Ursula Düren
Anzeige
Göttingen

Wecker, der der an Feierstunde in der Göttinger Universitätsaula am Samstag nicht teilnehmen konnte, sei unter anderem für sein musikalisches Engagement gegen rechte Gewalt und sein aktives Wirken in der Flüchtlingshilfe ausgezeichnet worden, sagte ein Sprecher der Universität. Die seit 1983 erscheinende Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" (Bonn) untersuche Gewaltursachen, beziehe Position zur Verantwortung der Wissenschaft und thematisiere Wege und Möglichkeiten zur zivilen Konfliktlösung.

Der Friedenspreis, der in diesem Jahr mit jeweils 2500 Euro dotiert ist, wird von der Stiftung Roland Röhl an Personen oder Gruppen verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeit oder praktischen Einsatz um den Frieden besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung erinnert an den 1997 verstorbenen Göttinger Wissenschaftsjournalisten Roland Röhl. Frühere Preisträger waren unter anderem Egon Bahr und Hans Küng.

dpa

Grünen-Chef Robert Habeck vermisst im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung Maßnahmen gegen die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland. Boni und Managergehälter würden auch weiterhin steuerlich begünstigt, sagte Habeck am Samstag auf dem Landesparteitag der niedersächsischen Grünen in Oldenburg. "Das hätte man mit dem Koalitionsvertrag stoppen können und müssen."

Dasselbe gelte für Steuerschlupflöcher.

10.03.2018

Bei einer Messerattacke in Oldenburg ist ein 17-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche werde in einem Krankenhaus behandelt, teilte die Polizei am Samstag mit.

10.03.2018

Islamistische Gefährder sollten nach Auffassung von Unions-Innenpolitikern künftig bundesweit vorbeugend inhaftiert werden können. "Wir brauchen eine Rechtsgrundlage, um Gefährder präventiv aus dem Verkehr ziehen zu können", sagte der Vorsitzende der Konferenz der CDU/CSU-Innenexperten aus Bund und Ländern, Thomas Blenke, am Samstag in Göttingen.

10.03.2018
Anzeige