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Auszeichnungen

Friedenspreis für Festivalprojekt und Theatergruppe

Der Göttinger Friedenspreis 2016 geht an eine Theatergruppe und an ein Ehepaar aus Mecklenburg-Vorpommern, das Rockfestivals gegen Rechtsextremismus organisiert.

Göttingen. Die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 5. März verliehen, teilte die Stiftung Roland Röhl am Montag mit.

Preisträger sind das Festivalprojekt "Rockmusik für Demokratie und Toleranz" von Birgit und Horst Lohmeyer aus Jamel bei Wismar und die Göttinger Theatergruppe "Boat People Projekt". "Die Eheleute Lohmeyer erhalten den Friedenspreis für ihren unerschrockenen Einsatz und ihre Zivilcourage im Kampf gegen Neo-Nazis in Mecklenburg-Vorpommern", hieß es zur Begründung. Das Göttinger Theater werde für seine Produktionen gemeinsam mit Flüchtlingen ausgezeichnet.

Der Göttinger Friedenspreis wird an Menschen verliehen, die sich mit wissenschaftlicher Arbeit oder herausragendem praktischen Einsatz um den Frieden verdient gemacht haben. Der Preis erinnert an den 1997 gestorbenen Wissenschaftsjournalisten Roland Röhl, der sich mit Sicherheitspolitik und Konfliktforschung befasst hatte. Frühere Preisträger waren unter anderem Egon Bahr und Hans Küng.

dpa


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