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Niedersachsen Freisprüche im Prozess um Fleisch-Unterschlagung in JVA
Nachrichten Niedersachsen Freisprüche im Prozess um Fleisch-Unterschlagung in JVA
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12:58 07.12.2017
Der Haupteingang zur Justizvollzugsanstalt (JVA) Celle. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
Celle

Ein Justizbeamter soll ihnen dabei geholfen haben. Im Prozess konnte ihnen das jedoch nicht nachgewiesen werden, wie die stellvertretende Direktorin des Celler Amtsgerichts, Karin Rätzlaff, am Donnerstag sagte. Das Urteil vom Mittwoch ist bereits rechtskräftig.

"Es gab einen Hauptbelastungszeugen, dessen Aussage widersprüchlich war", begründete Rätzlaff den Freispruch. Die "Neue Presse" aus Hannover hatte zuvor berichtet, dass es keinen Beweis dafür gegeben habe, dass tatsächlich Fleisch unterschlagen wurde. Weder der JVA-Küchenchef noch eine Mitarbeiterin der Firma, die Fleisch lieferte, konnten sagen, ob etwas fehlte.

Die Prozesskosten übersteigen den Wert des Fleisches nach Angaben von Rätzlaff um ein Vielfaches. Bezahlen muss dies die Landeskasse, also der Steuerzahler. Unnötig sei der Prozess dennoch nicht gewesen, betonte Rätzlaff. "Es ist ein hohes Gut, dass die Wahrheit im Prozess geklärt wird und dabei gibt es immer die Möglichkeit, dass dieser mit einem Freispruch endet."

dpa

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