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Niedersachsen Freispruch im Prozess um Brandanschlag in Celle
Nachrichten Niedersachsen Freispruch im Prozess um Brandanschlag in Celle
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14:12 01.03.2018
Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Quelle: Uli Deck/Archiv
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Lüneburg

Dafür sah das Gericht am Donnerstag keine Beweise, wie ein Sprecher mitteilte.

Laut Anklageschrift sollte der 35-Jährige in Kauf genommen haben, dass auch die übrigen Bewohner hätten sterben können, darunter seine eigene Tochter. In der Nacht auf den 12. Februar vergangenen Jahres war zuvor im Keller vergossenes Benzin angezündet und der Gashahn geöffnet worden. Massive Widersprüche in der Aussage der Ex-Freundin erregten zu Prozessbeginn den Unwillen des Vorsitzenden Richters.

Die Bewohner des Hauses entdeckten das Feuer noch rechtzeitig. Die Feuerwehr konnte sie retten und das Gas abstellen. Zu einer Explosion kam es nicht. Allerdings mussten 6 der 15 damals im Haus befindlichen Menschen wegen Rauchgasvergiftung behandelt werden.

Außer versuchtem Mord in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung war dem 35-jährigen Deutschen auch versuchte Brandstiftung mit Todesfolge, versuchte Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung an sechs Menschen vorgeworfen worden. Ursprünglich hatte das Gericht Termine bis zum 7. März angesetzt.

Die Staatsanwaltschaft hatte laut Sprecher auf lebenslang und zusätzliche Feststellung der besonderen Schwere der Schuld plädiert, die Verteidigung und auch die Nebenklage auf Freispruch.

dpa

Die Mehrheit der islamistischen Gefährder in Niedersachsen hat nach Angaben des Innenministeriums ausländische Wurzeln. Von den 35 Gefährdern, die ihren regelmäßigen Aufenthalt in Niedersachsen haben, besitzen 19 einen ausländischen Pass, 10 davon zusätzlich auch die deutsche Nationalität, teilte das Ministerium am Donnerstag auf eine FDP-Anfrage hin mit.

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Der Automobilzulieferer Continental baut in Frankfurt kräftig aus. Bis zum Jahr 2022 soll der bestehende Standort im Stadtteil Rödelheim zum weltweiten Kompetenzzentrum für Fahrsicherheit sowie für assistiertes und autonomes Fahren weiterentwickelt werden, wie der Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte.

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Die VW-Tochter Moia, zuständig für Mobilitätsdienstleistungen, baut ihren Shuttle-Dienst in Hannover aus. Die Flotte solle von 20 auf 35 Fahrzeuge nahezu verdoppelt, die Anzahl der Testnutzer "sukzessive erhöht" werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit.

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