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Staatsoper Hannover.

Staatsoper Hannover. © Peter Steffen/Archiv

Musik

"Freischütz"-Inszenierung empört CDU-Lokalpolitiker

Hannover (dpa/lni) - Nach einer umstrittenen Operninszenierung an der Staatsoper Hannover hat die örtliche CDU den neuen Kulturdezernenten der Landeshauptstadt, Harald Härke, massiv angegriffen.

Er solle durchgreifen und dafür Sorge tragen, dass die von Dichtern und Komponisten hinterlassenen Schätze nicht "ins Niveaulose und Beliebige" gezogen werden, forderte die CDU-Ratsfraktion. Der Dortmunder Schauspiel-Intendant Kay Voges inszenierte Carl Maria von Webers "Der Freischütz" als modernes Musiktheater. Dabei geht er sehr frei mit der Vorlage um, Premiere war am Samstag.

Die Staatsoper hatte aufgrund von Videoprojektionen, die für Kinder nicht geeignet sind, kurzfristig eine Altersempfehlung ab 16 Jahren ausgesprochen. Jetzt könnten Schüler, für die der "Freischütz" auf dem Lehrplan steht, ihn altersbedingt nicht sehen, kritisierte die CDU. Das sei auch eine Herabwürdigung des Engagements der für sie zuständigen Lehrer.

dpa


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