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Bei einem Unfall in Osnabrück kam am Sonntagmorgen eine 27-Jährige ums Leben. Schaulustige behinderten die Rettung.

Unfälle

Frau stirbt bei Unfall: Schaulustige behindern Rettung

Eine 27 Jahre alte Autofahrerin stirbt am frühen Morgen bei einem Unfall in Osnabrück. Um zur Unglücksstelle vorzudringen, mussten die Einsatzkräfte zahlreichen Schaulustigen Platzverweise aussprechen.

Osnabrück. Schaulustige haben in Osnabrück nach einem tödlichen Unfall die Rettungsarbeiten der Polizei und der Feuerwehr behindert. Ein 20 Jahre alter Mann war am frühen Sonntagmorgen auf einer Kreuzung mit seinem Wagen in das Auto einer jungen Frau gekracht. Sie starb einige Stunden später im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die 27-Jährige hatte das Fahrzeug des Mannes nach ersten Erkenntnissen übersehen und ihm die Vorfahrt genommen.

 Durch den Aufprall wurde ihr Auto gegen einen Ampelmast geschleudert. Der Wagen des Fahrers prallte auf ein parkendes Fahrzeug. Der 20-Jährige sowie sein 18 Jahre alter Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. An der Kreuzung gibt es zwar eine Ampel. Die sei nachts aber stets ausgeschaltet, hieß es.

 Die Unfallstelle sei bei der Ankunft der Rettungskräfte ein Trümmerfeld gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. An der Straße in dem dicht bewohnten Gebiet hätten sich zahlreiche Schaulustige versammelt. Um zur Unfallstelle vorzudringen, habe die Polizei die Menge zurückdrängen und Platzverweise aussprechen müssen.

dpa


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