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Kunst

Fotografie in vier Dimensionen: Ausstellung in Braunschweig

Fotos haben das Problem, dreidimensionale Räume nur als Fläche wiedergeben zu können. Die Künstlerinnen Christine Erhard, Katharina Kiebacher und Susa Templin fühlten sich von diesem Format zu sehr eingeschränkt.

Braunschweig. Mit ihren Werken brechen sie aus den Grenzen der zweidimensionalen Fotografie aus. In der Ausstellung "Die Vierte Dimension" im Braunschweiger Museum für Photographie können Besucher seit Donnerstag ihre Ideen und Wege verfolgen.

Fotos sind in der Ausstellung meist nur ein Bestandteil der Kunstwerke. Die Künstlerin Susa Templin etwa hat für ihre Bilder abstrakte Skulpturen und Räume gebaut und diese abgelichtet. Die Fotos hat sie auf große Leinwände gezogen und auf Flächen, Säulen und im Raum stehende Wände drapiert. So ergeben sich für den Betrachter neue Perspektiven - abhängig davon, von wo aus er auf die Bilder schaut.

Die Berlinerin Katharina Kiebach wiederum kombiniert ihre Fotos mit Keramikkunst. "Daran fasziniert mich der Kontrast", sagte sie vor der Eröffnung. "Keramik ist ein handwerkliches, archaisches Material, während die Fotografie häufig noch sehr kopflastig und technisiert ist." Die Schau läuft bis zum 27. November.

dpa


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