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Das Fischereiforschungsschiff «Walther Herwig III» am Pier in Bremerhaven.

Das Fischereiforschungsschiff «Walther Herwig III» am Pier in Bremerhaven. © Ingo Wagner/Archiv

Schifffahrt

Forschungsschiff sticht zum 400. Mal in See

Das Forschungsschiff "Walther Herwig III" bricht am Samstag von Bremerhaven aus zu seiner 400.  Forschungsreise auf. Knapp sechs Wochen werden Forscher und Mannschaft unterwegs sein, um die Fischbestände vor Grönland zu untersuchen.

Bremerhaven/Braunschweig. Benannt nach einem preußischen Juristen, fährt die "Walther Herwig III" seit 1993 im Dienst der Fischereiforschung über die Weltmeere.

Fast neun Monate pro Jahr ist das Schiff unterwegs, um den Einfluss von kommerzieller Fischerei auf die Meere zu untersuchen. "Es geht nicht nur um die Untersuchung von Fischbeständen, sondern auch um die Erprobung selektiver Fangmethoden für eine nachhaltige Fischerei", sagte Michael Welling vom Thünen-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei.

Dafür ist das Schiff bereits in die Karibik und bis vor die westafrikanische Küste gefahren. Bis 2018 soll die "Walther Herwig III" noch im Einsatz sein, um dann durch einen größeren Neubau ersetzt zu werden.

dpa


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