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Die Nachbildung eines Ur-Menschen im Erlebnis- und Forschungszentrum Paläon in Schöningen (Niedersachsen).

Die Nachbildung eines Ur-Menschen im Erlebnis- und Forschungszentrum Paläon in Schöningen (Niedersachsen). © Julian Stratenschulte/Archiv

Wissenschaft

Forscher untersuchen Überleben in grauer Vorzeit

Vor 300 000 Jahren stellten die kalten Monate den frühen Niedersachsen vor große Herausforderungen. Forscher haben inzwischen durchaus Theorien, wie unsere Vorfahren durch den Winter kamen, obwohl Nachweise meist fehlen.

Schöningen. "Die schwierigste Jahreszeit war der Winter", sagt der Prähistoriker Thomas Terberger, der Projektleiter am Paläon in Schöningen im Kreis Helmstedt ist.

Der Wissenschaftler geht davon aus, dass sowohl Höhlen als auch Hütten von den umherziehenden Jägern und Sammlern als Quartier genutzt wurden. Feuer diente als Wärmequelle und zum Schutz vor wilden Tieren wie Säbelzahnkatzen. Terberger ist davon überzeugt, dass die Frühmenschen auch Lebensmittel wie Nüsse, Beeren und Früchte für den Winter zurücklegten. "Die Vorratshaltung ist der Schlüssel, um sich in der kalten Jahreszeit abzusichern." Allerdings gebe es keine Nachweise dafür, dass größere Depots angelegt wurden.

dpa


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