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Klaus Traube 1997 auf dem Bundesparteitag der SPD in Hannover.

Klaus Traube 1997 auf dem Bundesparteitag der SPD in Hannover. © Michael Jung/Archiv

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Forscher Traube tot: bis zuletzt Interesse an Umweltpolitik

Der langjährige Umweltforscher und Atomkraftgegner Klaus Traube ist in seinem Wohnort Oberursel im Alter von 88 Jahren gestorben. Nach Angaben seiner Familie ist die Beerdigung am 19. September auf dem Frankfurter Hauptfriedhof geplant.

Frankfurt. "Er war der Energiepolitik bis zuletzt verbunden", sagte Traubes Frau, Cornelia-Katrin von Plottnitz, am Mittwoch. Er sei bereits am Sonntag gestorben.

Auch wenn die nachlassende Gesundheit Traube gezwungen habe, die aktive Arbeit in den vergangenen vier bis fünf Jahren aufzugeben, habe er die Nachrichten zu diesem Thema genau verfolgt.

"Gut, dass er endlich mal nicht an die Weltrettung, sondern auch an sich dachte", sagte von Plottnitz über die letzten Jahre Traubes. Dennoch habe die Energiepolitik "große Teile seines Lebens bestimmt".

Der ehemalige Atommanager Traube gehörte seit den 1970-er Jahren zu den profiliertesten Vertretern der Anti-Atomkraftbewegung. Er war unter anderem Direktor des Instituts für Kommunale Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Universität Bremen und Energie-Sprecher des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

dpa


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