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Gabriele Heinen-Kljajic (Die Grünen).

Gabriele Heinen-Kljajic (Die Grünen). © Holger Hollemann/Archiv

Hochschulen

Folgen aus Antisemitismusvorwürfen in Hochschul-Seminar

Nach den Antisemitismusvorwürfen an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim soll es laut Informationen des Politikjournals "Rundblick" nun Konsequenzen an allen Hochschulen geben.

Hannover. Dies gehe aus einem Eckpunktepapier des Wissenschaftsministeriums und der Landeshochschulkonferenz hervor, das dem Journal vorliege. Ziel sei es die Qualität der Lehre zu sichern. So sollen künftig Zwischenbewertungen von Lehrveranstaltungen noch während des Semesters möglich sein, damit zeitnah reagiert werden kann. Studenten sollen mindestens einmal im Jahr Lehrveranstaltungen bewerten können. Zudem soll an jeder Hochschule eine Ombudsstelle eingerichtet werden, um Konflikte zu lösen.

Eine Gutachterin hatte im November die Antisemitismusvorwürfe gegen die HAWK als berechtigt bezeichnet. Das in Frage stehende Palästina-Seminar sei wissenschaftlich mangelhaft gewesen und basierte auf israelfeindlichen und antisemitischen Materialen. Das Gutachten war von Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) in Auftrag gegeben worden.

Die Lehrveranstaltung war erst im August 2016 gestrichen worden, nachdem die Kritik immer lauter wurde. Die Vorwürfe gegen die HAWK gaben dem israelischen Botschafter in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, Anlass, anti-israelische und antisemitische Tendenzen in Niedersachsen zu sehen.

dpa


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