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Wissenschaft

Flugzeug untersucht Auswirkungen der Luftverschmutzung

In einem internationalen Forschungsprojekt untersuchen Bremer Wissenschaftler die Auswirkungen der Luftverschmutzung in europäischen Großstädten auf die Erdatmosphäre.

Bremen. Bis Ende Juli werde ein Forschungsflugzeug über europäische Ballungszentren fliegen, teilte die Universität Bremen am Montag mit. "Die Strecke führt von London bis Rom und von Madrid bis Berlin", hieß es. Insgesamt seien 52 Flugstunden geplant, sagte der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows, vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen.

Der erste Flug mit dem Forschungsflugzeug "Halo" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) war demnach am 11. Juli. "Halo" ist mit Instrumenten ausgestattet, die Gas und Partikelemissionen erfassen und analysieren können. Neben den Flügen sind Messungen von anderen Flugzeugplattformen und bodengestützten Netzwerken geplant. Ziel ist, dass Atmosphärenphysiker und -Chemiker die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Erdatmosphäre besser verstehen und voraussagen können.

Der Uni Bremen zufolge fördern die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und das DLR das Projekt bis April 2018 mit rund sechs Millionen Euro. Partner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz und Heidelberg, die Bergische Universität Wuppertal, das Karlsruher Institut für Technologie und das Forschungszentrum Jülich.

dpa


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