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Flüchtlingsunterbringung: Kreise wollen realistische Angaben

Die Landkreise in Niedersachsen fordern vom Land realistische Angaben, wie lange sie Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung stellen müssen, für die eigentlich das Land zuständig wäre.

Osnabrück. Mitte Oktober hatte Innenminister Boris Pistorius (SPD) die Kommunen im Zuge einer Amtshilfe zur Bereitstellung von 4000 Plätzen in Notunterkünften verpflichtet.

"Das vom Land bislang immer genannte Zeitfenster von wenigen Wochen bei der Amtshilfe ist unrealistisch und irreführend. Damit muss Schluss sein", sagte der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, Hubert Meyer, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Nach seinen Erwartungen muss sogar damit gerechnet werden, dass das Land die Anforderungen von derzeit 13 300 Plätzen noch aufstockt.

Inzwischen müssten die Kommunen mindestens bis Jahresende damit rechnen, Flüchtlinge auf Weisung des Landes in Notunterkünften einquartieren zu müssen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums.

Mit der Maßnahme sollen die völlig überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes entlasten werden. Die Flüchtlinge wurden zunächst auf die Kommunen verteilt, in denen es bis dato keine Notunterkünfte des Landes oder Erstaufnahmelager gab.

dpa


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