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Bildung

Flüchtlingsinitiativen fordern Schule für alle

Für Tausende Flüchtlingskinder herrscht nach Angaben von Flüchtlingsinitiativen in Deutschland Lageralltag statt Schulalltag. Auf einer Kundgebung forderten sie am Donnerstag auf dem Bremer Marktplatz "Schule für alle - Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme".

Bremen. Adressaten ihrer Forderung waren die Kultusminister der Länder, die in Bremen zu ihrer zweitägigen Konferenz zusammengekommen waren. Dabei ging es vor allem um die Integration von jungen Flüchtlingen in Bildung und Ausbildung.

"In der Praxis sind die Flüchtlingskinder nicht integriert", sagte Jibram Khalil von Jugendliche ohne Grenzen, der bundesweit aktiven Selbstorganisation junger Geflüchteter. Er stammt aus Pakistan, kam vor drei Jahren nach Deutschland und lebt in Brandenburg. Auch geflüchtete Kinder und Jugendliche hätten ein Recht auf Bildung. Das sei ein Grundrecht. Tausende Kinder warteten ein Jahr und länger, bis sie zur Schule gehen könnten, sagte Khalil.

Zu den Organisatoren zählen der Flüchtlingsrat Bremen, die Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen und vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, unterstützt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie Pro Asyl. Sie fordern von den Kultusministern unter anderem, "unverzüglich ausreichende Regelschulplätze für neu zugezogene schulpflichtige Kinder und Jugendliche zur Verfügung" zu stellen.

dpa


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