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Flüchtlinge ziehen in Bremen in ehemaligen Baumarkt

In der Hansestadt Bremen werden künftig bis zu 350 Flüchtlinge in einem umgebauten Baumarkt untergebracht. Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) übergab die Einrichtung am Montag dem Malteser Hilfsdienst, der ab sofort für den Betrieb verantwortlich ist.

Bremen. "Bei allem Bedauern darüber, dass wir immer noch viele Menschen in Notunterkünften unterbringen müssen, bin ich froh, dass wir ihnen hier immerhin ein festes Dach über dem Kopf bieten können", sagte Stahmann.

Selbst die Unterbringung in einem Zelt sei menschlicher, als die Grenzen dicht zu machen und Flüchtlinge zurückzuweisen, die ihr ganzes Hab und Gut verkauft oder aufgegeben hätten, um ihr Leben zu retten, betonte die Politikerin. Der ehemalige Baumarkt bietet auf mehr als 5000 Quadratmetern Fläche Platz für rund 100 Kabinen mit einer Grundfläche von je 30 bis 35 Quadratmeter für je bis zu sechs Personen.

2015 fanden im Land Bremen insgesamt 10 274 Flüchtlinge und Asylbewerber Schutz, davon rund 2054 in Bremerhaven. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge kam aus Syrien. Andere Herkunftsstaaten waren Afghanistan und die vier Balkan-Ländern Albanien, Serbien, Kosovo und Mazedonien.

dpa


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