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Flüchtlinge können vorerst in Hotel bleiben

Trotz einer gerichtlichen Verfügung können rund 260 Flüchtlinge vorerst in einem Hotel im Oberharzer Ferienort Hahnenklee bleiben. Das gelte zumindest bis kommenden Montag, sagte ein Sprecher des Landkreises Goslar am Mittwoch.

Hahnenklee. Das Amtsgericht Goslar hatte auf Antrag von Miteigentümern des Appartement-Hotels in einer einstweiligen Verfügung festgestellt, dass es keine ausreichende rechtliche Grundlage zur Belegung des Hauses mit Flüchtlingen gebe. Die Betreibergesellschaft hatte den entsprechenden Vertrag mit dem Land Niedersachsen ohne Zustimmung der Miteigentümer geschlossen.

Ob das Hotel tatsächlich geräumt werden muss, ist noch offen. Die Betreibergesellschaft habe sich mit Vertretern der Wohnungseigentümer vorerst darauf verständigt, dass die Flüchtlinge zunächst bis Montag bleiben können, sagte ein Landkreissprecher. Die Gespräche seien aber noch nicht abgeschlossen. Der Landkreis hoffe jetzt auf eine Lösung im Interesse der Flüchtlinge.

Die Sammelunterkunft in Hahnenklee ist vom Land als weitere Außenstelle des völlig überbelegten Grenzdurchgangslagers Friedland bei Göttingen angemietet worden und seit Montag belegt. Der Landkreis Goslar ist für die Betreuung der Menschen zuständig.

dpa


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