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Flüchtlinge aus Südasien: Weil fordert Gespräch mit Iran

Zur Verminderung des Flüchtlingszuzugs aus Afghanistan und Pakistan fordert Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil von der EU auch Gespräche mit dem Iran. "Aus Pakistan und Afghanistan machen sich Menschen in einer Zahlengröße auf den Weg, die uns aus europäischer Sicht erschrecken muss", sagte der SPD-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag).

Hannover. Europa dürfe sich zur Sicherung der eigenen Außengrenzen nicht nur auf die Türkei verlassen, sondern müsse auch das Gespräch mit dem Iran suchen.

Die Verhandlungen mit der Türkei begrüße er sehr, "es mag aber sein, dass sie nicht ausreichen werden", betonte Weil. Deshalb müsse nun auch mit dem Iran über eine Aufnahme von noch mehr Flüchtlingen aus seinen östlichen Nachbarstaaten Afghanistan und Pakistan sprechen. Weil wird im April persönlich in den Iran reisen.

Bedenken, man dürfe mit Iran wegen dessen Unterstützung des Assad-Regimes in Syrien nicht sprechen oder mit der Türkei wegen der dortigen innenpolitischen Situation, trat Weil entgegen. "Mir sind die rechtsstaatlichen Probleme in der Türkei durchaus bewusst, aber keine Gespräche zu führen, würde den Menschen, die auf der Flucht sind, nicht helfen. In der Internationalen Politik kann man sich seine Gesprächspartner nicht nach Sympathie auswählen."

dpa


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