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Insolvenzverfahren von Creditreform stehen in einer Tabelle.

Insolvenzverfahren von Creditreform stehen in einer Tabelle. © Rolf Vennenbernd/Archiv

Konjunktur

Firmeninsolvenzen: Niedersachsen Mittelfeld, Bremen am Ende

Niedersachsen hat sich bei den Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr laut einer Studie im bundesweiten Durchschnitt bewegt. Auf 10 000 Unternehmen zwischen Harz und Küste kamen in den ersten sechs Monaten rein rechnerisch 67 Insolvenzen, wie eine Analyse des Bonitätsdienstleisters Creditreform vom Mittwoch besagt.

Hannover. Deutschlandweit sind es demnach 66 Fälle gewesen. Der arme Stadtstaat Bremen jedoch rangiert mit 98 Fällen pro 10 000 Firmen an der Spitze der Aufstellung, gleichauf mit dem Saarland und dicht hinter Hamburg und Nordrhein-Westfalen (beide 99). Bestwerte verzeichneten die als wirtschaftsstark geltenden Länder Baden-Württemberg (37), Thüringen (42) und Bayern (45).

Insgesamt gehen laut der Studie die Insolvenzen in Deutschland weiter zurück. So sanken die Firmeninsolvenzen im Vergleich mit den ersten sechs Monaten 2015 um 6,8 Prozent, und die Verbraucherinsolvenzen um 5,1 Prozent. Als Gründe für den seit Jahren positiven Trend nennt Creditreform die weiter sehr günstigen Bedingungen wie etwa niedrige Zinsen und das stabile Konjunkturhoch. Zudem stecke mehr Geld in den Unternehmen; die Kapitaldecke wachse in der Regel. Zudem dürfte auch das seit geraumer Zeit rückläufige Gründungsgeschehen einen positiven Effekt auf die Insolvenzentwicklung haben, da junge Unternehmen als tendenzielle Wackelkandidaten fehlen. Bei den Verbrauchern führten die gute Arbeitsmarkt- und Einkommenssituation sowie das Zinstief zu weniger Insolvenzanträgen.

dpa


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