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Peter-Jürgen Schneider (SPD).

Peter-Jürgen Schneider (SPD). © Holger Hollemann/Archiv

Finanzen

Finanzminister: Weniger Selbstanzeigen von Steuersündern

Nach gesetzlichen Verschärfungen Anfang 2015 sinkt die Zahl der strafbefreienden Selbstanzeigen von Steuersündern in Niedersachsen. Im ersten Halbjahr 2016 hätten sich noch 626 Steuersünder gemeldet - nach 1709 im Vorjahreszeitraum, teilte Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) am Donnerstag mit.

Hannover. "Wir landen jetzt wieder auf dem üblichen Niveau", sagte er.

Für die finanzielle Beteiligung des Landes an Ankäufen von Daten aus der Schweiz, Luxemburg oder Liechtenstein hat Niedersachsen rund 900 000 Euro gezahlt. Einschließlich der Strafen, Geldauflagen und Hinterziehungszinsen hat Niedersachsen auf diese Weise bis Ende Juni 329 Millionen Euro eingenommen. In dem Zusammenhang wurden 13 600 Fälle von den Finanzämtern untersucht, von denen über die Hälfte aus Selbstanzeigen resultierten. Deren Zahl war 2013 auf 2862 gestiegen und hatte im Folgejahr mit 3797 Fällen den Höhepunkt erreicht. Danach sank die Zahl der Selbstanzeigen (2015: 2381).

Zwischen 2013 und 2015 hätten sich damit mehr als 9000 Menschen bei den Finanzbehörden Niedersachsens angezeigt. In den Jahren zuvor lag der jährliche Durchschnitt bei 1200.

dpa


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