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Inszenierter Unglücksort beim St. Johanniter Landeswettkampf.

Inszenierter Unglücksort beim St. Johanniter Landeswettkampf. © Ingo Wagner

Soziales

Fiktive Gasexplosion: Wettbewerb "Olympiade des Rettens"

Rettungssanitäter und Katastrophenhelfer aus Niedersachsen und Bremen proben den Ernstfall: 61 Mannschaften haben sich am Samstag in Otterndorf im Landkreis Cuxhaven an der "Olympiade des Rettens" beteiligt.

Otterndorf. In verschiedenen Kategorien und Altersklassen wurden beim Landeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe die Meister gesucht. Über 1200 Teilnehmer, davon rund 500 Aktive, zählten die Organisatoren.

Highlights der Wettbewerbe seien immer die Praxisbeispiele, sagte Frauke Engel von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Diesmal war es eine fiktive Propangasexplosion mit Verletzten. "Ganze Szenarien wurden nach Zeit durchgespielt und bewertet." Die Wettkämpfe der Profi-Retter gelten als "Königsklasse".

Die aktiven Teilnehmer waren im Alter zwischen 6 und über 60 Jahren - der älteste war 68. "Eine Mannschaft hatte im Durchschnitt 36 Jahre Arbeit bei den Johannitern aufzuweisen", sagte Engel. Am Ende des Wettkampfs gibt es Landesmeister in vier Klassen (A, B, C und S). Sie qualifizieren sich für das Bundesfinale im September in Koblenz.

Neben 57 Mannschaften für den Landeswettbewerb waren zwei Teams aus Schleswig-Holstein sowie jeweils eine aus Polen und der Ukraine, die als Gäste an den Wettkämpfen teilnahmen. Schirmherr des alle zwei Jahre stattfindenden Turniers ist der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Die Siegerehrung sollte am Abend erfolgen.

dpa


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