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Kriminalität

Festnahme und Geständnis nach Gewaltverbrechen an Lehrer

Ein beliebter Lehrer wird erschlagen in seinem Haus gefunden. Wochen nach dem Verbrechen nehmen die Fahnder einen Verdächtigen fest. Der Mann gesteht die Tat.

Celle. Nach dem gewaltsamen Tod eines Lehrers in Celle Anfang Februar ist ein 58-jähriger Mann festgenommen worden. Er soll den Pädagogen in dessen Haus besucht und nach einem Streit im Keller mit einem Stein und mit einer Metallschiene auf das Opfer eingeschlagen haben, teilten die Ermittlungsbehörden am Donnerstag mit. Die heftigen Schläge gegen Kopf, Hals und Brust des 55 Jahre alten Lehrers waren tödlich.

Der am Mittwoch Festgenommene habe das Verbrechen gestanden. Sein Motiv: Abneigung gegen den 55-Jährigen, der eine enge Beziehung zu seiner Familie hatte. Gegen den 58-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.

Ein Kollege hatte den toten Pädagogen im Februar in dessen Haus entdeckt. Das Opfer war dort alleine gemeldet. Nachdem der Lehrer nicht in der Schule erschienen war und nicht ans Telefon ging, machten sich seine Kollegen Sorgen. Ein Lehrer schaute bei dem 55-Jährigen vorbei. Mit einem Ersatzschlüssel der Nachbarn kam er ins Haus und machte den grausigen Fund.

Der getötete Lehrer unterrichtete Mathe, Physik und Chemie an einer Oberschule in Celle. In seiner Freizeit engagierte er sich ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft im Celler Stadtteil Scheuen. Dort arbeitete er vor allem als Dolmetscher.

Nach der Mitteilung der Polizei vom Donnerstag sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

dpa


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