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Theater

Festival "Theaterformen" blickt nach Afrika

Das internationale Festival "Theaterformen" rückt in diesem Jahr eine in Europa wenig beachtete Region in den Blickpunkt. Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, wird in all ihren Widersprüchen vorgestellt.

Hannover. Dazu arbeitet das Theatertreffen, das vom 19. bis 30. Juni in Hannover über die Bühne geht, eng mit einem Theaterfestival in Kinshasa zusammen. Zudem stehen unter anderem Produktionen aus dem Iran, aus Syrien oder Russland auf dem Programm. "Das Theater hat in vielen Ländern eine ganz andere Dringlichkeit als bei uns", betonte Festivalchefin Anja Dirks am Freitag.

Bei der 14. Ausgabe des internationalen Theatertreffens, das zu den größten im deutschsprachigen Raum zählt, sind 220 Künstler aus 15 Ländern zu Gast in der niedersächsischen Landeshauptstadt. An acht Spielorten werden 84 Vorstellungen präsentiert, darunter einige Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen. Viele Regisseure beleuchten anhand von persönlichen Dramen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. "Dass schlechte Zeiten oftmals gute Zeiten für das Theaterschaffen sind, wird in Griechenland gerade mal wieder bewiesen", sagte Dirks. Die Performance "Late Night" des griechischen Kollektiv Blitz sei so ein kleines Meisterstück.

In drei Stücken des Festivals, darunter eine Produktion von Rimini Protokoll, steht der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt. Stattdessen drehen sich diese Dramen um einen tonnenschweren Industrieroboter, eine abgelegene Berghütte und eine synthetische Stimme. Die Abende klingen an allen Festivaltagen mit kostenlosen Open-Air-Konzerten im Innenhof des Schauspielhauses Hannover aus.

dpa


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