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Niedersachsen Fast 300 Jobs in Gefahr: Wirtschaftsministerium will helfen
Nachrichten Niedersachsen Fast 300 Jobs in Gefahr: Wirtschaftsministerium will helfen
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16:41 09.03.2018
Bernd Althusmann (CDU). Quelle: Axel Heimken
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Peine

Das Ministerium werde sich an der Investorensuche beteiligen und in den Prozess einbringen, sagte Althusmann am Freitag. Der Schraubenhersteller mit rund 260 Mitarbeitern hatte am Donnerstag angekündigt, in der kommenden Woche Insolvenz zu beantragen. Darüber informierte der PUT-Generalbevollmächtigte, Hartwig Hillert, Medienberichten zufolge die Belegschaft.

Trotz intensiver Verhandlungen und Vermittlungsversuche hätten sich Eigentümer, Betriebsrat und IG Metall nicht auf ein gemeinsames Konzept zur Bewältigung der bevorstehenden Insolvenz verständigen können, hieß es aus dem Ministerium. Ein Gericht werde nun entscheiden, ob eine Insolvenz in Eigenverantwortung möglich oder ein Regelinsolvenzverfahren notwendig ist. "Ziel ist und bleibt es, Peine als starken Automobilzuliefererstandort zu erhalten", betonte Althusmann.

Auch der Betriebsratsvorsitzende, Uwe Simon, drückte seine Hoffnung aus, dass mit einem starken Insolvenzverwalter und einem Investor ein Neustart möglich sei. "Das Unternehmen ist schon seit Jahren in einer Schieflage und schreibt Verluste", sagte Frank Raabe-Lindemann von der IG Metall Salzgitter-Peine.

dpa

Norddeutsche Wissenschaftler erhalten einen neuen Supercomputer, der sechsmal schneller ist als das vorherige System. Die Investitionskosten belaufen sich auf 30 Millionen Euro, die sich die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Bund je zu Hälfte teilen, wie die Bremer Senatsbehörde für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz am Freitag mitteilte.

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