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Gegen den Trend: An den Üstra-Automaten in Hannover wie hier in der U-Bahn-Station Kröpcke bleiben die Preise für Kurzstrecken-, Einzel- und Tagesticket unverändert.

Öffentlicher Nahverkehr

Fahrkartenpreise: Nur Hannover fährt preisstabil

Die Preise im öffentlichen Nahverkehr steigen – 
zum Leidwesen vieler Kunden – in regelmäßigen Abständen an. Das ist auch 2016 in Niedersachsen und Bremen nicht anders. Die hoch verschuldete Hansestadt ist dabei Spitzenreiter: Dort werden Tickets im Schnitt 3,3 Prozent teurer.

Hannover. Hannover: Im Stadtgebiet von Hannover bleiben die Üstra-Preise stabil. Auch im neuen Jahr kosten ein Einzelticket 2,60 Euro, das Tagesticket 5 Euro und das Kurzstreckenticket (drei Bahn- oder fünf Busstationen) 1,50 Euro. Teurer werden am 1. Januar aber Sammeltickets sowie das Tagesgruppenticket (9,80 Euro statt 9,60 Euro) und Fahrten über die Stadtgrenze hinaus. Die Preise für Mehrzonentickets steigen im Großraum-Verkehr Hannover um je zehn Cent auf 3,40 Euro (zwei Zonen) und 4,30 Euro (drei Zonen). Zwei- und Drei-Zonen-Tagestickets kosten 20 Cent mehr (6,60 und 8,20 Euro).

Braunschweig/Wolfsburg: Um durchschnittlich 2,4 Prozent hebt der VRB, in dem die Städte Braunschweig und Wolfsburg Mitglieder sind, die Ticketpreise am 1. Januar an. Ein Einzelfahrschein im Stadtgebiet kostet dann 2,40 Euro statt 2,30 Euro. 5,10 Euro statt 5 Euro werden für ein Tagesticket fällig. Die zusätzlichen Einnahmen sollen unter anderem dafür genutzt werden, die Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen auszubauen sowie klimatisierte Fahrzeuge anzuschaffen.

Oldenburg: Auch in Oldenburg steigen die Ticketpreise zum Jahresbeginn. Dort kostet ein Einzelfahrschein dann 2,35 Euro, fünf Cent mehr als vorher. Der Preis für ein Tagesticket steigt um einen Euro auf 6,70 Euro.

Osnabrück: Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück hebt die Ticketpreise 2016 um durchschnittlich knapp zwei Prozent an. Im Osnabrücker Stadtgebiet
 müssen Fahrgäste 2,70 Euro statt 2,60 Euro für einen Einzelfahrschein zahlen, eine Tageskarte kostet 5,30 statt 5,10 Euro. Mit der Preiserhöhung reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die Steigerung der Lohnkosten. Auch die Anmietung von Fahrzeugen wird als Grund für die Anhebung genannt.

Göttingen: Im Gebiet des Verkehrsbundes Süd-Niedersachsen (VSN), zu dem auch die Stadt Göttingen gehört, ist eine Erhöhung der Ticketpreise erst zum 14. April 2016 geplant. Wie hoch der Aufschlag ausfällt, wird derzeit durch die Landesnahverkehrsbehörde geprüft. Die steigenden Preise werden mit den rückläufigen Schülerzahlen sowie dem Mindestlohn begründet.

Bremen: Bus- und Bahnfahren werden in Bremen durchschnittlich 3,3 Prozent teurer. Damit übertrifft die Hansestadt nicht nur die anderen Mitglieder im Verkehrsbund Bremen/Niedersachsen (VBN), sondern auch die meisten Kommunen in Niedersachsen. Ab 1. Januar 2016 kostet ein Einzelfahrschein 2,70 Euro statt 2,60 Euro, ein Tagesticket 7,80 statt 7,50 Euro. Im gesamten Verkehrsbund-Gebiet fällt die Tarifanpassung mit durchschnittlich 2,7 Prozent aber geringer als 2015 aus, weil sich die Treibstoff- und Energiekosten moderat entwickelt haben. Janina Paterson


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