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Fähnchen gegen Hundekot haben nicht viel gebracht

Ein Jahr nach Start einer bundesweit beachteten Aktion gegen Hundekot hat Goslar eine ernüchternde Bilanz gezogen. Einheimische und Touristen konnten sich im Service-Center der Stadt kostenlos mit Fähnchen ausrüsten, um Haufen damit zu markieren.

Goslar. Ziel war es, die Verschmutzung der bei Touristen beliebten Altstadt durch die tierischen Hinterlassenschaften dauerhaft zu bekämpfen.

In den ersten beiden Monaten nach Start habe die Aktion noch etwas genützt, sagte am Donnerstag eine Sprecherin von Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU). Viel Hoffnung auf Besserung hat man bei der Stadtverwaltung derzeit aber wohl nicht. Eine Wiederholung der Aktion "Der Haufen muss weg" sei jedenfalls nicht geplant, sagte die Sprecherin. In der NDR-Fernsehsendung "Hallo Niedersachsen" beklagten Passanten, das Hundekot-Problem im mittelalterlichen Stadtzentrum sei genauso groß wie früher.

In Goslar mit seinen rund 50 000 Einwohnern sind gut 3100 Hunde offiziell gemeldet. Hinzu kommen die Hunde der Touristen, die die Stadt wegen des Unesco-Welterbes und der vielen Museen zu Hunderttausenden besuchen. Innerhalb eines Jahres musste die Stadt etwa eine Tonne Hundekot entsorgen lassen.

dpa


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