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FDP und Grüne: Minderheitsregierung für Hannover positiv

Vertreter von FDP und Grünen haben die Entscheidung der SPD begrüßt, im Stadtrat von Hannover künftig eine Minderheitsregierung ohne Koalitionsvertrag zu führen.

Hannover. "Als gestaltungswillige Demokraten stehen wir für eine Mehrheitsfindung in Sachfragen zur Verfügung", sagte der FDP-Chef Patrick Döring der "Bild" (Samstagsausgabe). Für die Menschen in der Stadt sei das "nach 30 Jahren stalinistischen Durchregierens von Rot-Grün eine Wohltat".

Grünen-Chef Daniel Gardemin wertete die wechselnden Mehrheiten als gutes Zeichen. Der Tageszeitung "Neue Presse" sagte Gardemin, für die Grünen gehe es nun darum, alle Kräfte zu bündeln und in behutsame und verantwortungsvolle Verhandlungen zu treten. Die CDU äußerte sich verhalten. "Wir hätten gerne einmal mitgestaltet, aber die Oppositionsarbeit wird jetzt spannender und konstruktiver", sagte Hannovers CDU-Vorsitzender Dorf Toepffer der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

Am Freitag hatten die Sozialdemokraten bekanntgegeben, dass sie nach dem Scheitern der Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der CDU künftig eine Minderheitsregierung führen wollen. Bei der Kommunalwahl vor drei Wochen hatte das rot-grüne Bündnis nach 27 Jahren an der Macht die absolute Mehrheit im Stadtrat verloren.

dpa


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