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Beim diesjährigen Treppenhausmarathon starteten 13 Männer und eine Frau.

Beim diesjährigen Treppenhausmarathon starteten 13 Männer und eine Frau. © Peter Steffen

Buntes

Extremsportler messen sich im Treppenhaus-Marathon

Stundenlang 13 Stockwerke rauf und runter: Die Teilnehmer des Treppenhaus-Marathons in einem Hochhaus in Hannover haben am Samstag vor allem viel Puste und flinke Beine gebraucht.

Hannover. Fast 200 Mal mussten sie die vielen Treppen im Turm des Annastift Berufsbildungswerks erklimmen und wieder nach unten laufen. Um 8.00 Uhr starteten die Extremsportler der besonderen Art - 13 Männer und eine Frau. Zwei Teilnehmer hätten kurzfristig absagen müssen, weil sie erkrankt seien, sagte die Pressesprecherin Michaela Serttas. Knapp 84 000 Stufen müssen die Treppenläufer bewältigen, um auf die normale Marathondistanz von 42,195 Kilometern zu kommen.

"Die sind sehr flott unterwegs", sagte Serttas. Trotzdem wird der Schnellste wohl mindestens zehn Stunden brauchen, bis er am Ziel ist. Zeit für längere Pausen bleibt da nicht. "Sie können ein paar Stunden ohne Essen durchlaufen." Wenn der Energiespeicher leer ist, können sich die Marathon-Treppensteiger dann im Vorbeilaufen Trockenobst, Kekse, Waffeln oder Power-Riegel von einem Vorratstisch greifen. Ein Treppenhaus-Marathon soll viermal so belastend sein wie ein normaler Langstreckenlauf. Die Initiatoren wollen das Treppenhaus-Laufen in Deutschland bekannter machen.

dpa


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