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Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand in einer Fabrik in Ritterhude.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand in einer Fabrik in Ritterhude. © I.Wagner/Archiv

Brände

Explosion: Ursache und Schuldfrage immer noch ungeklärt

Rund zwei Jahre nach der Explosion in einer Chemieentsorgungsfirma in Ritterhude bei Bremen sind Ursache und Schuldfrage noch ungeklärt. Bei dem Vorfall am 9. September 2014 wurde ein Mitarbeiter der Firma getötet, 40 umliegende Häuser wurden teils stark beschädigt.

Ritterhude. Die Staatsanwaltschaft Verden ermittelt gegen die damalige Geschäftsführung wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, des Herbeiführens einer Explosion und des unerlaubten Betreibens einer Anlage.

"Die Ermittlungen sind sehr komplex", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Lutz Gaebel, am Dienstag. Ein Ende sei noch nicht absehbar. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob die Anlage die entsprechende Genehmigung hatte. Sie wollen auch herausfinden, wer für die Explosion verantwortlich ist.

Die Sanierungsmaßnahmen auf dem Firmengelände sind inzwischen abgeschlossen, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte. Nach den Abrissarbeiten gebe es dort eine Wiese, sagte Sprecher Rudi Zimmeck. Der Betreiber der explodierten Fabrik will das Gelände nicht mehr industriell nutzen. "Die Firma wird aufgelöst", sagte der Sprecher der Geschäftsführung von Organo Fluid, Hansgeorg Klose.

dpa


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