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Experte schließt Gorleben als Atommüll-Endlager aus

Ein Mitglied der Endlagerkommission hat den niedersächsischen Salzstock Gorleben als künftiges Atommüll-Endlager ausgeschlossen. "Ich bin der Meinung: In einem wirklich fairen Verfahren, das auf rein wissenschaftlichen Kriterien basiert, wird Gorleben ausscheiden", sagte der Geologe Ulrich Kleemann der "Rhein-Zeitung" (Donnerstag).

Koblenz/Hannover. "Man wird feststellen, dass es besser geeignete Standorte gibt. Für mich ist Gorleben verbrannt."

Eine Kommission des Bundestages hatte nach zweijährigen Beratungen die Kriterien für die Suche nach einem sicheren Standort zur Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll festgelegt. Der Abschlussbericht der Endlagerkommission lässt aber offen, in welchem Bundesland die abgebrannten Brennelemente aus den Kernkraftwerken letztlich bleiben sollen. Heftige Diskussionen gab es bis zuletzt um Gorleben, das früher einmal als Endlager vorgesehen war.

Kleemann glaubt dem Bericht zufolge an die Entscheidung über ein Endlager bis 2031 und eine Inbetriebnahme im Jahr 2050. Zwar werde es Proteste in der betroffenen Region geben, aber daher sei es wichtig, dass das Verfahren "wissenschaftsbasiert und für jeden nachvollziehbar" sei.

dpa


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