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Unfälle

Experte: Fotos und Videos von Unfallopfern schwer zu verbieten

Gaffer-Fotos nach Unfällen zu verbieten ist nach Ansicht von Rechtsexperten eine knifflige Sache. "Den Menschen das Fotografieren zu verbieten ist faktisch schwierig", sagt Karl-Nikolaus Peifer, Professor für Medienrecht an der Universität Köln.

Braunschweig. Zwar könnten Aufnahmen verboten werden, die die Menschenwürde verletzen. Doch sei das am Unfallort schwer zu entscheiden. Realistischer sei es, die Veröffentlichung eines Bildes zu untersagen. Zu diesem Zeitpunkt liege ein bestimmtes Foto vor, über das geurteilt werden könne.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte als Konsequenz aus einer Rangelei nach einem schweren Unfall in Bremervörde angekündigt, einen Gesetzentwurf in den Bundesrat einzubringen, der Gaffer-Aufnahmen untersagt. Eine Autofahrerin war in eine Eisdiele gerast, ein kleiner Junge und ein 65-jähriger Mann starben. Am Rande des Unfalls gerieten zwei Schaulustige mit Polizisten aneinander, weil sie keine Aufnahmen am Unfallort machen durften.

dpa


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