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Medien

Evangelische Kirche zeichnet Medienproduktionen aus

Sechs Hörfunk- und Fernsehproduktionen werden von der Evangelischen Kirche in diesem Jahr mit dem Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet. Das gab die Jury am Montag bekannt.

Hannover/Frankfurt. Die Preise werden am 12. Oktober in Hamburg überreicht.

Eine der Auszeichnungen erhalten die Filmemacher Daniela Raskito und Sven Hille für die NDR-Produktion "#EinMomentDerBleibt. Wenn Flüchtlinge erzählen". Ebenfalls in der Kategorie Fernsehen wird die WDR-Dokumentation "Die Folgen der Tat" ausgezeichnet. Darin arbeiten Dagmar Gallenmüller und Julia Albrecht die Beteiligung von Albrechts Schwester Susanne am Mord von Jürgen Ponto durch die RAF auf.

Im Bereich Hörfunk werden Christian Hinkelmann und Sharon Welzel für das NDR-Radioprogramm "Auschwitz-Stolpersteine. Stolpern gegen das Vergessen" prämiert. Eine Woche lang bekamen im Programm immer wieder Erlebnisberichte von Auschwitz-Überlebenden ihren Platz. Außerdem sollen Maxi Obexer und Martin Zylka für das im WDR ausgestrahlte Hörspiel "Illegale Helfer" über Mitmenschlichkeit und deren Konsequenzen einen Preis erhalten.

Die Vox-Serie "Club der roten Bänder" und das ZDF-Porträt "stark! Rosa - Tun kann jeder was" über ein Mädchen, das sich für Flüchtlingskinder einsetzt, erhalten Preise in der Kategorie Kinderprogramme. Den Sonderpreis erhält die Journalistin Dunja Hayali. Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 jedes Jahr im Gedenken an den christlichen Publizisten Robert Geisendörfer (1910-1976) verliehen. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt 30 000 Euro dotiert, nur der Sonderpreis ist undotiert.

dpa


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