Navigation:
Das Höhlenerlebniszentrum «Iberger Tropfsteinhöhle» bei Bad Grund.

Das Höhlenerlebniszentrum «Iberger Tropfsteinhöhle» bei Bad Grund. © Swen Pförtner

Museen

Es bleibt eng für die "älteste Familie der Welt"

Eines der wichtigsten Museen Südniedersachsens muss weiter auf seinen Ausbau warten. Die Planung für die Vergrößerung des Höhlen-Erlebniszentrums bei Bad Grund im Kreis Göttingen müsse von vorne beginnen, sagte eine Landkreis-Sprecherin.

Bad Grund/Wernigerode. Grund seien massiv gestiegene Baukosten im Vergleich zur ursprünglichen Planung des damaligen Landkreises Osterode, sagte die Sprecherin. Damit bleibt es vorerst eng für die älteste plastisch rekonstruiere Familie der Welt, die Hauptattraktion des Museums.

Konkrete Zahlen und einen möglichen Zeitpunkt für den Baubeginn konnte die Landkreissprecherin noch nicht nennen. Vorgesehen sind eine Erweiterung der Ausstellungsräume sowie Flächen für museumspädagogische Angebote, für Vorträge und Seminare.

Das im Jahr 2008 eröffnete Höhlen-Erlebniszentrum platzt nach Angaben der Leiterin Ortrud Krause aus allen Nähten. Es hat rund 70 000 Besucher pro Jahr. Hauptanziehungspunkt ist die älteste nach wissenschaftlichen Kriterien plastisch rekonstruierte Familie der Welt. Sie lebte vor rund 3000 Jahren im Südharz. Die Überreste dieser Bronzezeitmenschen waren in der Lichtenberghöhle gefunden worden. DNA-Untersuchungen ergaben, dass noch heute direkte Nachfahren in der Region leben. In der Ausstellung wird der Stammbaum über 120 Generationen dokumentiert.

Zum Erlebniszentrum gehören außerdem die Iberger Tropfsteinhöhle und ein 160 langes "Museum im Berg" zur geologischen Geschichte des Iberges.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Kümmern Sie sich schon um Ihre Weihnachtseinkäufe?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie