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Niedersachsen Erstmals Urwaldkäfer im Nationalpark Harz nachgewiesen
Nachrichten Niedersachsen Erstmals Urwaldkäfer im Nationalpark Harz nachgewiesen
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11:02 10.02.2018
Lebensraum für seltene Pflanzen, Pilze und Tiere. Quelle: Marius Becker/Archiv
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Wernigerode

Dort seien mittels Fallen und Handaufsammlungen Insekten für ein Monitoring gefangen worden. Auf der Untersuchungsfläche wurden den Angaben zufolge 217 Käferarten nachgewiesen. Knapp zwei Drittel leben und siedeln auf Holz.

Der ebenfalls holzbesiedelnde Bluthalsschnellkäfer gelte als Urwaldrelikt, weil sein Vorkommen auf eine besonders naturnahe Waldstruktur mit sehr alten Bäumen hinweise. In Wirtschaftswäldern oder überpflegten Baumbeständen gebe es ihn so gut wie gar nicht. Sein eigenwilliger Name gehe auf seinen leuchtend roten Hals zurück.

Der Nationalpark Harz ist 24 740 Hektar groß, 60 Prozent des Großschutzgebiets seien Naturdynamikzone. Bis 2022 soll der Waldwildnis-Anteil bei 75 Prozent liegen. Der Mensch lasse die Natur unberührt und greife nicht ein, hieß es.

dpa

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10.02.2018
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