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Polizist Thomßen fährt in Borkum mit dem ersten Elektro-Polizeimotorrad.

Polizist Thomßen fährt in Borkum mit dem ersten Elektro-Polizeimotorrad. © C. Jaspersen

Polizei

Erstes Polizei-Elektromotorrad auf Borkum im Einsatz

Auf der ostfriesischen Insel Borkum ist seit Freitag das deutschlandweit erste Polizeimotorrad mit Elektroantrieb im Einsatz. Es hat zwar kein Blaulicht, ist aber an der typischen blauen Farbe von Polizeifahrzeugen mit auffälligen Neonstreifen zu erkennen.

Borkum. Zudem trägt es die Aufschrift "Polizei" am Windschild. Beamte können mit der Enduro auch schwieriges Gelände erreichen, etwa bei der Vermisstensuche, sagte Präsident Bernhard Witthaut von der Polizeidirektion Osnabrück am Freitag bei der Übergabe des Motorrades.

Der fast geräuschlose Antrieb und die Geländetauglichkeit gelten als Pluspunkte für den Einsatz auf Borkum: Die vom Tourismus geprägte Insel im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer hat sensible Naturschutzzonen und nur wenige Straßen für den Autoverkehr. Alle anderen ostfriesischen Inseln außer Norderney sind autofrei.

Nach zwei Wochen Testphase hat das 13 000 Euro teure E-Krad bereits einen positiven Eindruck bei der Inselpolizei hinterlassen. Bei nur 130 Kilogramm Gewicht beschleunigt die Maschine von 0 auf 100 in nur vier Sekunden. Für die Insel genügt die Reichweite der Batterie von 70 bis 80 Kilometern, zudem ist sie nach drei Stunden wieder voll geladen.

In ganz Niedersachsen verfügt die Polizei über 38 Elektro- und Hybridfahrzeuge und 19 Elektro-Fahrräder. Das Innenministerium und die TU Braunschweig forschen an Lösungen für einen Ausbau der Elektromobilität von Polizeifahrzeugen.

dpa


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