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Erste Flüchtlinge in Sumte erwartet

Im niedersächsischen 102-Einwohner-Örtchen Sumte sollen heute die ersten von zunächst 500 Flüchtlingen eintreffen. Ursprünglich war angedacht worden, bis zu 1000 Menschen in einer leerstehenden Anlage für Bürohäuser unterzubringen.

Sumte. Das hatte über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen gesorgt. So hatten etwa die "New York Times", das russische Fernsehen und auch britische Zeitungen wie die Londoner "Times", die "Sun" oder der "Telegraph" darüber berichtet. In den kommenden Monaten könnte die Belegung auf bis zu 750 anwachsen, hatte ein Vertreter des Innenministeriums am Mittwoch auf einer Bürgerversammlung erklärt.

Zunächst waren nach Bekanntwerden der Pläne Mitte Oktober in dem Dorf mit nur 102 Einwohnern im Landkreis Lüneburg erhebliche Bedenken und Kritik laut geworden. Das ehemalige Bürodorf soll nach derzeitiger Planung für ein Jahr als Notunterkunft genutzt werden, betrieben wird es vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Wann genau die ersten Flüchtlinge am Montag eintreffen werden, war nach Angaben des ASB zunächst offen. "Der Zeitpunkt, die Anzahl der Menschen oder von wo sie aktuell anreisen - dazu ist auch uns momentan noch nichts bekannt, da sich dies kurzfristig je nach Lage entscheidet", sagte ASB-Sprecherin Annegret Droba am Sonntag.

dpa


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