Navigation:
Hochschulen

Ermittlungen nach antisemitischem Hackerangriff

Nach dem antisemitischen Hackerangriff auf die Uni Bremen ermitteln nun die Behörden. "Der Staatsschutz hat die erforderlichen Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen", sagte Polizeisprecher Dirk Siemering am Freitag.

Bremen/Lüneburg. In Lüneburg würden die Anzeigen von der Polizei Anfang kommender Woche aufgenommen werden, sagte Henning Zühlsdorff, Sprecher der ebenfalls attackierten Leuphana Universität.

Netzwerk-Drucker und Kopierer hatten am Mittwoch an mehrere deutschen Hochschulen wie von Geisterhand antisemitische und rassistische Pamphlete ausgespuckt. Betroffen waren außer Lüneburg und Bremen unter anderem auch Hamburg, Bonn, Münster, Tübingen und Erlangen-Nürnberg. Die "Washington Post" hatte zuvor über ähnliche Fälle in den USA berichtet. Dort hatte sich ein polizeibekannter Hacker zu den Angriffen bekannt.

In Lüneburg sind nach neuesten Erkenntnissen mindestens zwei Drucker betroffen gewesen. Ein dritter Fall sei bereits vor einigen Wochen aufgetreten, sagte der Uni-Sprecher. In Bremen waren vier Fachbereiche betroffen. "Wir haben noch am Mittwoch Strafanzeige gestellt", sagte Uni-Sprecher Eberhard Scholz.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie