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Landtags-Vizepräsidentin Gabriele Andretta (SPD).

Landtags-Vizepräsidentin Gabriele Andretta (SPD). © Jochen Lübke/Archiv

Extremismus

Ermittlungen nach Andretta-Verletzung bei Demo in Göttingen

Nach der Pfefferspray-Verletzung der Landtags-Vizepräsidentin Gabriele Andretta (SPD) bei einer Demo in Göttingen untersucht die Staatsanwaltschaft den Vorfall.

Göttingen. Ermittelt werde gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt, sagte am Montag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Frank-Michael Laue. Dabei müsse geklärt werden, ob es sich um einen gezielten Einsatz von Pfefferspray gehandelt habe oder ob die Landtags-Vizepräsidentin selbst in eine Spray-Wolke gelaufen sei.

Andretta war am Samstag bei Protesten gegen einen rechten Aufmarsch in Göttingen ebenso wie mehrere andere Gegendemonstranten durch Pfefferspray verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte es noch vor Eintreffen der rund 50 Teilnehmer des rechten Aufmarsches Rangeleien zwischen einem Teil der etwa 500 Gegendemonstranten und Beamten gegeben. Dabei seien Tränengas und Pfefferspray eingesetzt worden.

Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig bedauerte am Montag die unbeabsichtigte Verletzung der SPD-Abgeordneten. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen sei die Politikerin verletzt worden, als sie schlichtend eingreifen wollte. Die Maßnahmen der Polizei hätten Demonstranten gegolten, die gewaltsam gegen Beamte vorgegangen seien.

dpa


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