Navigation:
Krebsdiagnostik am Computerbildschirm.

Krebsdiagnostik am Computerbildschirm. © Bernd von Jutrczenka/Archiv

Gesundheit

Erhöhte Krebsraten in Rodewald: Forschung geht weiter

In der niedersächsischen Gemeinde Rodewald gibt es nachweislich eine erhöhte Krebserkrankungsrate, allerdings ist die Ursache weiterhin unklar. Nach einem Bericht des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN) geht man für die rund 2500 Einwohner zählende Gemeinde von 20 Lymphom- und Leukämieneuerkrankungen aus, die von 2005 bis 2013 diagnostiziert wurden.

Steimbke. Dies sei eine erhöhte Rate, die nur knapp unter dem kritischen Wert von 21 Fällen liege, sagte Michael Hoopmann vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen am Montag bei der Vorstellung des Berichtes in der Samtgemeinde Steimbke (Kreis Nienburg), zu der Rodewald gehört. Erwartet worden seien 12,7 Fälle.

Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann (SPD), der selbst in Rodewald wohnt, sagte, er sei besorgt. Aber es dürfe keinen Platz für Panik und Hysterie geben. Es gehe um eine sorgfältige Ursachenforschung und die sei schwierig.

Signifikant über dem statistischen Wert liegt laut des Deutschen Kinderkrebsregisters die Zahl der Krebsneuerkrankungen im Blutbild bei Kindern unter 15 Jahren: In der vier Gemeinden und 7500 Einwohner umfassenden Samtgemeinde Steimbke waren es von 1987 bis 2014 sechs Fälle, wobei nur 1,7 Fälle erwartet worden seien. Vier von ihnen wohnten in Rodewald, wo statistisch lediglich 0,6 Fälle erwartet wurden. 

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie