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Entscheidung zur Ansiedlung von Chemie-Entsorger vertagt

Ob der Betreiber der in Ritterhude explodierten Chemiefabrik im thüringischen Niederorschel eine neue Produktionsstätte aufbauen kann, steht noch nicht fest. Der Gemeinderat vertagte eine entsprechende Entscheidung.

Niederorschel/Ritterhude. Die Abstimmung werde Anfang oder Mitte September nachgeholt, sagte der Bürgermeister von Niederorschel, Ingo Michalewski (CDU), auf Anfrage. Ursprünglich sollte am Dienstag darüber abgestimmt werden. Der Gemeinderat habe nun mehr Zeit, sich zu informieren. Das sei nicht allen Mitgliedern wegen der Urlaubszeit möglich gewesen, erklärte der Bürgermeister. Er erwäge auch eine Einwohnerversammlung zu dem Thema.

Die Entsorgungsfirma für Chemieabfälle, die sich nun in Thüringen niederlassen will, war in die Schlagzeilen geraten, als vor gut einem Jahr ihre Fabrik in Ritterhude bei Bremen explodierte. Ein Mitarbeiter kam dabei ums Leben. Viele Häuser wurden beschädigt. Nach jüngsten Angaben der Staatsanwaltschaft ist die Ursache weiter unklar.

Nach Angaben des Bürgermeisters will sich das Unternehmen Organo Fluid in einem Gewerbegebiet außerhalb Niederorschels niederlassen, das sich etwa 500 Meter entfernt von Wohnhäusern befinde. "Es wird keine Müllverbrennungsanlage gebaut", unterstrich Michalewski. Entsprechende Gerüchte habe es in seinem Ort gegeben.

dpa


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