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Eine Hebamme hört mit einem CTG die Herztöne eines Babys ab.

Eine Hebamme hört mit einem CTG die Herztöne eines Babys ab. © Uli Deck/Archiv

Gesellschaft

Entbindungshelfer aus Italien helfen Hebammen

Im Krankenhaus Henriettenstift in Hannover verstärken seit einem Jahr sieben Hebammen und ein Entbindungshelfer aus Italien das Team. Anders als in Deutschland bestehe in Italien ein Überschuss an Hebammen, heißt es vom Träger Diakovere, zu dem drei Kliniken in Hannover gehören.

Hannover. Für die Fachkräfte sei es schwierig, in ihrem Heimatland einen unbefristeten Arbeitsplatz zu finden.

Nach Angaben des Deutschen Hebammenverbandes fehlt es in Deutschland oft an guter Betreuung bei der Geburt. Die Anzahl der Kreißsäle geht bundesweit seit Jahren zurück. Auch für die Wochenbettbetreuung und die Schwangerenvorsorge fehlten Hebammen an vielen Orten.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2015 bundesweit 10 919 Hebammen, darunter vier Männer. Der Hebammenverband hat sechs Entbindungshelfer als Mitglieder registriert. In Hannover arbeitet mit Milco Messina einer von ihnen. "In Italien ist es normal, dass Männer als Entbindungshelfer arbeiten, so wie es auch männliche Frauenärzte gibt", sagt Messina.

dpa


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