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Martin Günthner (SPD).

Martin Günthner (SPD). © Ingo Wagner/Archiv

Migration

Ende der Vorrangprüfung wäre Schritt zur Integration

Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) hält die Aussetzung der Vorrangprüfung bei der Jobvergabe für essenziell wichtig für die Eingliederung von Flüchtlingen.

Bremen/Mainz. Derartige bürokratische Hürden führten zu Zeitverzögerungen, die der gewünschten schnellen Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt entgegenstünden, sagte Günthner am Donnerstag. "Die kurz- und mittelfristige Arbeitsintegration der Flüchtlinge ist eine Herkulesaufgabe", betonte er.

Die Wirtschaftsminister der Länder hatten am Mittwoch bei ihrer Konferenz in Mainz mit Mehrheit beschlossen, dass die sogenannte Vorrangprüfung für zwei Jahre ausgesetzt werden soll. Nach der Regelung darf ein Flüchtling einen Arbeitsplatz nicht übernehmen, wenn dafür auch Deutsche und andere EU-Bürger infrage kommen können. Der Antrag kam aus Bremen. Elf Länder stimmten nach Angaben aus Rheinland-Pfalz für den Vorschlag, Bayern und Nordrhein-Westfalen waren dagegen, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern enthielten sich. Die Forderung geht nun an die Bundesregierung.

dpa


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