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Geschichte

Emsländischer Bürgermeister bei Totengedenken in Holland

Es ist ein Zeichen von Versöhnung und Respekt: Der Bürgermeister der emsländischen Gemeinde Rhede nimmt an diesem Mittwoch im niederländischen Nachbarort Bellingwedde wieder am nationalen Gedenken an die Toten des Zweiten Weltkriegs teil.

Rhede/Bellingwedde. An dem Nationalen Gedenktag, bei dem mit zwei Minuten der Stille und der Unterbrechung des Verkehrs und des öffentlichen Lebens der Toten durch den deutschen Einmarsch und der Besatzung gedacht wird, waren lange Zeit keine Deutschen willkommen. 2005 lud der Bürgermeister von Bellingwedde den damaligen Gemeindedirektor von Rhede erstmals dazu ein, bei dem Totengedenken eine Rede zu halten.

Eine erste offizielle Teilnahme von Deutschen am niederländischen Totengedenken überhaupt gab es 1998 in Nimwegen, von wo aus im Fernsehen eine gemeinsame Kranzniederlegung übertragen wurde.

dpa


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